Zurück aus Berlin (an dieser Stelle bitte ein oooooooh). Interessante Gespräche und spannende Erlebnisse die sich da die letzten drei Tage ereignet haben. Ein Highlight, dass erstmal in Erinnerung bleiben wird war aber natürlich der Besuch der WM Fanmeile (offizielles FIFA Fan Fest) zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.
Keine Platzangst
Nachdem wir ja beim letzten Mal Public Viewing in Wien bereits Probleme hatten 2 Stunden vor Spielbeginn Platz zu finden, habe ich auf der Fanmeile mit dem schlimmsten gerechnet. Ich war ca. 1:45 vor Spielbeginn da und war auf ein extremes Gruppenkuscheln eingestellt. Dem war aber dann glücklicherweise nicht so. Es war sehr sehr voll, aber nicht zu voll. Man konnte die Arme Problemlos von sich strecken. Alles kein Problem. Erste Befürchtung dahin.
Nachdem wir ja beim letzten Mal Public Viewing in Wien bereits Probleme hatten 2 Stunden vor Spielbeginn Platz zu finden, habe ich auf der Fanmeile mit dem schlimmsten gerechnet. Ich war ca. 1:45 vor Spielbeginn da und war auf ein extremes Gruppenkuscheln eingestellt. Dem war aber dann glücklicherweise nicht so. Es war sehr sehr voll, aber nicht zu voll. Man konnte die Arme Problemlos von sich strecken. Alles kein Problem. Erste Befürchtung dahin.
Jeder Fan ist gleich
Nachdem keiner meiner Berliner Freunde mitkommen wollte (och nee. dit kenn wa schon – shame on you!), bin ich kurzerhand auf eigene Faust zur Fanmeile gefahren. Nachdem das Wetter perfekt war und aus allen Richtungen Menschen zum Fan Fest kamen, habe ich mich aber nicht wirklich allein gefühlt. Kurz nach Spielbeginn – genauer gesagt nach knapp 3 Minuten – hatte ich auch ganz schnell ganz viele Freunde (und jede Menge Bier am Körper) die mich umarmen wollten. Danke Thomas Müller
Das zeigt aber auch schon, warum ich zur Fanmeile bin. Es ist einfach total cool für die Dauer eines Spiels (extra nicht 90 Minuten geschrieben
) mit Leuten zusammen zu sitzen / stehen, mitzufiebern, sich zu freuen, zu leiden (oh Gott war das ruhig beim Abseitstor der Argentinier) und zu feiern. Leute mit denen man sonst nie etwas zu tun hätte umarmen einen, tanzen und jubeln zusammen. Alles nur wegen elf (oder etwas mehr) solcher Sportler die ggf. genau das richtige zu genau der richtigen Zeit machen. Faszinierend.
Nachdem keiner meiner Berliner Freunde mitkommen wollte (och nee. dit kenn wa schon – shame on you!), bin ich kurzerhand auf eigene Faust zur Fanmeile gefahren. Nachdem das Wetter perfekt war und aus allen Richtungen Menschen zum Fan Fest kamen, habe ich mich aber nicht wirklich allein gefühlt. Kurz nach Spielbeginn – genauer gesagt nach knapp 3 Minuten – hatte ich auch ganz schnell ganz viele Freunde (und jede Menge Bier am Körper) die mich umarmen wollten. Danke Thomas Müller
Das zeigt aber auch schon, warum ich zur Fanmeile bin. Es ist einfach total cool für die Dauer eines Spiels (extra nicht 90 Minuten geschrieben
Hey das geht ab
Das erste Mal richtig Gänsehaut gab es, als der Moderator auf der Hauptbühne kurz vor Spielbeginn sagte „Ok, ihr seit jetzt gleich live im Fernsehen. Die warten drauf. Wir machen jetzt die Aufstellung“ und die Fanmeile den Nachnamen jedes Deutschen Spielers aus der Startelf inbrünstig schmetterte. Sehr sehr cool. Ich hoffe echt die Jungs vom DFB wissen das zu schätzen.
Die Gänsehaut blieb dann auch gleich, da es mit der Nationalhymne weiter ging und das doch auch ziemlich cool ist wenn das ein Chor aus mehreren hunderttausend Leuten singt.
Das erste Mal richtig Gänsehaut gab es, als der Moderator auf der Hauptbühne kurz vor Spielbeginn sagte „Ok, ihr seit jetzt gleich live im Fernsehen. Die warten drauf. Wir machen jetzt die Aufstellung“ und die Fanmeile den Nachnamen jedes Deutschen Spielers aus der Startelf inbrünstig schmetterte. Sehr sehr cool. Ich hoffe echt die Jungs vom DFB wissen das zu schätzen.
Die Gänsehaut blieb dann auch gleich, da es mit der Nationalhymne weiter ging und das doch auch ziemlich cool ist wenn das ein Chor aus mehreren hunderttausend Leuten singt.
Wie schon gesagt wich die erste Spannung schnell der Euphorie als in der 3 Minuten das erste Tor fiel und die erste Bierdusche somit fällig war. Lediglich beim auch schon erwähnten Abseitstor der Argentinier war kurz Ruhe – die Erleichterung über das ungültige Tor brachte dann aber umso größeren Jubel zum Vorschein.
Spätestens als der Ex-Berliner Arne Friedrich sein erstes Karrieretor schoss konnte sich auch der reservierteste Pessimist nicht mehr halten und stimmte das alte Volkslied „So sehen Sieger aus shalalalalalalala“ oder „deutSCHLAAAAAAAAAAND deutSCHLAAAAAAAAND“ mit an. Richtig spaßig war dann nach dem Abpfiff (abgesehen vom unbändigen Jubel natürlich) das obligatorische „Humba Humba Humba Tätärä“ (jaja, haltet mich nur für doof – jeder der mal public geviewt hat kennt das!). Die ganze Fanmeile auf dem Boden kniend und kurz darauf wie wild springend. Sehr sehr cool.
Als ich mich dann langsam auf den Weg nach draußen gemacht habe, wurde natürlich auch DAS Berliner Meisterlied (oh oh bei denen wurde es ja damals nix. Wird schon kein Omen sein…) angestimmt. Heyyyy das geht ab – wir holen die Meisterschaft, WELTMEISTERSCHAFT.
Nachdem ich noch ein wenig die gute Stimmung genießen wollte bin ich einfach langsam von der Siegessäule übers Brandenburger Tor zum Alexanderplatz gelaufen. Links und rechts auf den Straßen lauter ausgelassene Menschen in schwarz-rot-gold und Partystimmung. Autocorsos, lustige Cops und erstaunte Touristen (2 Mexikaner haben sich bei mir dafür bedankt, dass „wir“ Argentinien rausgeworfen haben) ergaben eine super Stimmung die man auch am Sonntag (noch nie so viele Deutschlandtrikots gesehen – nicht nur auf den Schultern Deutscher) noch greifen konnte.
Um jetzt auch noch den Bogen zu Vienna Calling zu spannen (schließlich heißt der Blog ja so und der ein oder andere erwartet da vielleicht wienspezifische Einträge…): Sorry liebe Österreicher, die Piefke-Party geht erstmal weiter. Wir werden weiter gut gelaunt und euphorisch durch Wien ziehen, singen, Spaß haben und Party machen – auch wenn euch das gar nicht passt. Am besten ihr gönnt uns das und feiert mit – anders wird es nämlich auch nicht besser
Und in einer Woche ist die WM auch schon wieder vorbei. Also scheißt euch ned o (österreichisch für: take it easy)
Hey das geht ab….
Ach ja, ich bin übrigens der da in der Mitte…. ![]()
Und zum Abschluss noch der obligatorische Blumentopf:
Na dich kenn ich doch :-) Schön, dass du wieder da bist. Falls du mich immer dabei haben willst, nimm mich äh das Abo! RSS Abo. Have fun!


